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  <item rdf:about="http://e330.twoday.net/stories/758495/">
    <title>Gebet</title> 
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    <description>Hab keine Religion, keine Werteskala, keine Ahnung von richtig und falsch. Sag mir an was kann ich mich festhalten? Der Sturm tobt um mich herum. Meine Gef&amp;uuml;hle verunsichern mich. Ist meine Seele wie eine leere Schale um einem h&amp;ouml;heren Willen zu folgen? Habe ich mich auf dieser Welt verirrt?</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
    <dc:subject>inside</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 E330</dc:rights>
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    <title>vida</title> 
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    <description>Meine Tr&amp;auml;ume verfolgen mich tagelang. Sie sind nicht sch&amp;ouml;n. Ich lebe allein. Meine Umwelt ist fort. Ich vertreibe meine Freunde. Gibt es einen Gott? Gott sag: Macht das Sinn oder renne ich in mein Verderben? Muss ich etwas &amp;auml;ndern oder wachst du &amp;uuml;ber dem Verlauf meines Lebens? In meinen Tr&amp;auml;umen verliere ich meine Liebsten. Gef&amp;uuml;hle verfolgen mich tagelang. Ich weine wenn ich die Nachrichten schaue. &apos;Einsam&apos; ist nur ein Wort. Ich f&amp;uuml;hle nicht in W&amp;ouml;rter. Ich tr&amp;auml;ume nicht in W&amp;ouml;rtern. Ich denke nicht mal in W&amp;ouml;rtern. Will nicht normal sein, nur richtig. Bitte sag mir: Bin ich richtig? Bin ich falsch? Bitte sag mir, bitte bitte sag mir, dass ich richtig bin!</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 E330</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-12T18:54:58Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://e330.twoday.net/stories/621974/">
    <title>Was sind die Menschen nur...</title> 
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    <description>Was sind die Menschen nur l&amp;auml;cherlich, wie sie durch die Strassen stolzieren. Das wichtigste in Ihrem Leben sind sie selbst. Der durchschnittliche Mensch denkt in seinem Leben nur einige wenige, an den Fingern abz&amp;auml;hlbare, Male dar&amp;uuml;ber nach wie unwichtig er eigentlich ist.&lt;br /&gt;
Mir ist &amp;uuml;bel von der ganzen Wichtigtuerei. Die ganzen aufgeblasenen Schw&amp;auml;tzer, platzen sollen sie. Wenn es im Leben darum geht wer besser angeben kann, wer seine Meinung am lautesten und &amp;uuml;berzeugendsten darlegt, ohne dabei etwas vom Thema zu verstehen. Was ist das f&amp;uuml;r ein Leben? Keines das mir lebenswert erscheint. Kann ich nicht einfach Ich sein? Kann ich denn nicht ehrlich auch meine Zweifel eingestehen ohne dabei weniger ernst genommen zu werden? Es kann wirklich schwierig sein sich selbst zu sein in dieser Gesellschaft.&lt;br /&gt;
Mir ist ehrlich &amp;uuml;bel, das ganze Getue schl&amp;auml;gt mir auf den Magen.</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
    <dc:subject>vidadaismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 E330</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-11T22:10:25Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://e330.twoday.net/stories/489587/">
    <title>Z&amp;auml;hnegeputzt sass sie...</title> 
    <link>http://e330.twoday.net/stories/489587/</link>
    <description>Z&amp;auml;hnegeputzt sass sie da auf ihrem zu grossen B&amp;uuml;rostuhl. Die Beine &amp;uuml;bereinandergeschlagen und auf den Monitor starrend. Aber da stand nicht etwa der Sinn des Lebens, ausgespuckt von einem Chatbot des einundzwanzigsten Jahrhunderts, nein nicht mal das Internet lief. Sie sass einfach nur da und starrte. Vielleicht schmort ihr Hirn schon, mag das P&amp;auml;&amp;auml;rchen von gegen&amp;uuml;ber denken, dass w&amp;auml;hrend dem Essen immer mal wieder einen Blick durch das K&amp;uuml;chenfenster hin&amp;uuml;berwarf um zu kontrollieren ob sie immer noch da sass. Und sie sass noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Gedanken kann man nicht sehen. Sie flogen nur so durch ihre Synapsen. Aus Hoffnung errichteten sie ein Luftschloss, von Glyzinien &amp;uuml;berwuchert stand es mitten auf  einer kleinen wilden Insel. An den Fahnenmasten flatterten moosgr&amp;uuml;ne Flaggen und um die T&amp;uuml;rme flogen bunte Vogelscharen, im Chor sangen sie Lieder von Liebe und Gl&amp;uuml;ck. Doch konnte sie nicht alle Zeifel im Zaum halten. Unter gnadenlosen Attacken brach das Schloss schliesslich nach einem kurzen Gefecht in sich zusammen. Die V&amp;ouml;gel waren zum singen, nicht zum k&amp;auml;mpfen ausgebildet worden. &lt;br /&gt;
Schon flogen die Gedanken weiter, formierten sich im freien Fall zu Kindheitserinnerungen: Wie zitterte sie doch damals an der Kasse der Quartierladens vor Angst, die zwanzig Rappen k&amp;ouml;nnten nicht genug Geld sein um das R&amp;ouml;llchen mit den kleinen farbigen Zuckerpl&amp;auml;ttchen zu kaufen. Es hat gereicht.&lt;br /&gt;
Die Gedanken l&amp;ouml;sen sich auf und formieren sich neu. Nun malen sie Weltbilder, im Stile von Miro und bunt wie die alternativen Marktst&amp;auml;nde mit ihren Batikt&amp;uuml;chern. Abstrakt malen sie existierende Allmacht, freien Willen und blindes Vertrauen. Doch der tosende Krieg zwischen Vernunft und Fantasie fordert Kriegsopfer, die Bilder brennen lodernd auf den Ruinen des Luftschlosses. &lt;br /&gt;
Weiter ziehen die Gedanken, wandern durch die Landschaft meines Lebens. Mit Rotstift markieren sie jede Unstimmigkeit bis ich den roten Faden nicht mehr finde. Hinterr&amp;uuml;cks bespringt mich die Verzweiflung und dr&amp;uuml;ckt mir die Luft aus den Lungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das P&amp;auml;&amp;auml;rchen gegen&amp;uuml;ber ist schon lange Schlafen gegangen. Nur noch ganz selten fahren Autos durch die Strasse und erg&amp;auml;nzen das Gekr&amp;auml;chze aus dem Radio mit einem kurzen Rauschen. Es ist Nacht.</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
    <dc:subject>inside</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 E330</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-26T22:20:12Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://e330.twoday.net/stories/465036/">
    <title>Die Hoffnung in meinem Herzen...</title> 
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    <description>Die Hoffnung in meinem Herzen ist gestorben. Mit der Vorahnung auf Ungl&amp;uuml;ck und Schmerzen reisst schon das Verlieben eine Wunde in mein Herz.&lt;br /&gt;
Er hat sicher eine Freundin die er, mann-gerecht, einfach nicht erw&amp;auml;hnt. Verknallt sich in eine meiner Freundinnen oder ignoriert meine sch&amp;uuml;chteren Ann&amp;auml;herungsversuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Funken Hoffung der mir zwangsweise noch bleibt wird nur von der Vernunft aufrechterhalten: Nein, es ist nicht Gottes Plan, dass du einsam  und als Jungfrau sterben wirst. Es hat sich nicht die ganze Welt verschworen und lacht hinter deinem R&amp;uuml;cken &amp;uuml;ber dich.&lt;br /&gt;
Auch du kannst dein Gl&amp;uuml;ck in der Liebe finden.&lt;br /&gt;
&quot;Haha, wer&apos;s glaubt!&quot; t&amp;ouml;nt es dumpf aus dem Bauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdammt. Warum?&lt;br /&gt;
Warum weiss ich nicht wie es ist am Morgen neben einem Geliebten aufzuwachen. Warum habe ich noch nie jemanden in der Metro gek&amp;uuml;sst. Warum weiss ich nicht wie es ist wenn jemand meinen Bauch liebkost. Warum will mich nie der Mann den ich will?</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 E330</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-09T00:00:00Z</dc:date>
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    <title>Das Leben spielt den Menschen...</title> 
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    <description>Das Leben spielt den Menschen Streiche, manche fallen hin und manche davon schlagen sich dabei schmerzhaft ein Knie auf. In seltenen F&amp;auml;llen kommt es zu Genickbr&amp;uuml;chen, ob die beabsichtigt waren oder nicht? Das Leben muss sich vor niemandem f&amp;uuml;r seine Taten rechtfertigen. Es tut und l&amp;auml;sst was es will, M&amp;auml;nner verlieben sich in Frauen die andere M&amp;auml;nner lieben, Frauen lieben M&amp;auml;nner, M&amp;auml;nner  M&amp;auml;nner oder Frauen Frauen. Gl&amp;uuml;cklich oder ungl&amp;uuml;cklich leben sie weiter oder brechen sich das Genick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So leben wir und lassen leben, oft nehmen wir auch Leben, nur m&amp;uuml;ssen wir uns absurde Rechtfertigungen &amp;uuml;berlegen oder werden gejagt und wom&amp;ouml;glich wird uns dann unser Leben genommen von Leuten die sich eine bessere Rechtfertigung erfunden haben.</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
    <dc:subject>vidadaismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 E330</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-05T21:32:46Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://e330.twoday.net/stories/234572/">
    <title>In Momenten wie diesem,...</title> 
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    <description>&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;40&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/e330/images/vene.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
In Momenten wie diesem, wird mir bewusst wie sehr ich von meiner Umwelt abh&amp;auml;ngig bin. Versagt sie mir augenscheinlich ihre Zuneigung, ihre Liebe, ihr Interesse, so f&amp;uuml;hle ich mich unn&amp;uuml;tzer als der Riss in meiner Tapete.</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
    <dc:subject>inside</dc:subject>
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    <dc:date>2004-06-06T16:13:16Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://e330.twoday.net/stories/234794/">
    <title>Gibt es eine Kartographie...</title> 
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    <description>&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;40&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/e330/images/Linien.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Gibt es eine Kartographie eines Lebens? Punkte an denen gewisse Taten einfacher zu vollbringen sind? Punkte an denen gewisse Worte leichter &amp;uuml;ber die Zunge gehen?&lt;br /&gt;
Momente, Orte an denen unsichtbare Hindernisse die immer da waren und die du trotzdem nie bemerkt hast pl&amp;ouml;tzlich verschwunden zu sein scheinen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es Punkte auf der Landkarte deines Lebens an die du nur einmal kommst? Die, wenn du sie dann nicht n&amp;uuml;tzt unwiderruflich vorbei sind?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Fantasie sind diese Punkte Berge und H&amp;uuml;gel, wenn du genau auf dem H&amp;ouml;hepunkt abspringst dann kannst du ein kleines St&amp;uuml;ck fliegen. Du gleitest einfach durch die Luft - jetzt nur nicht nerv&amp;ouml;s werden, weil deine F&amp;uuml;sse den Boden nicht mehr ber&amp;uuml;hren, geniesse die Leichtigkeit des Moments, er wird schnell genug vorbeisein. Du wirst wieder landen, den festen Boden unter deinen F&amp;uuml;ssen sp&amp;uuml;ren und wahrscheinlich nicht glauben was du soeben erlebt hast und es bald wieder vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider &amp;uuml;bergeht man solche Punkte oft unbewusst. Du sp&amp;uuml;rst dann wie deine Schritte fast unmerklich leichter werden, vielleicht gleitest du schon fast &amp;uuml;ber den Boden, aber da du dich nicht abst&amp;ouml;sst passiert weiter nichts und du gehst weiter, dem Pfad deines Lebens folgend, durch T&amp;auml;ler und - wer weiss - &amp;uuml;ber H&amp;uuml;gel und - ganz selten auch - &amp;uuml;ber Berge.</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
    <dc:subject>vidadaismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 E330</dc:rights>
    <dc:date>2004-06-06T21:19:11Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://e330.twoday.net/stories/233007/">
    <title>zu viel Sand</title> 
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    <description>&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;40&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/e330/images/wueste.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Stell dir vor, du bist in einer W&amp;uuml;ste - nein du hast weder Durst noch ist dir heiss, darum gehts hier nicht! - jedenfalls bist da ganz alleine, um dich nur Sand, dein Blick trifft sich am Horizont nur mit Sand und Himmel!&lt;br /&gt;
In dir sp&amp;uuml;rst du eine riesige Wut, eine Wut mit der du die Erde sprengen k&amp;ouml;nntest. Jeder Baum jedes Holzscheit, ja sogar jeden Stein w&amp;uuml;rdest du zerst&amp;ouml;ren, wenn es sein m&amp;uuml;sste mit deinem Atem.&lt;br /&gt;
Doch da ist Nichts, kein Baum, kein Holzscheit, nicht mal ein kleiner Kieselstein. Dein Atem wirbelt h&amp;ouml;chstens eine Staubwoke auf an der du glaubst ersticken zu m&amp;uuml;ssen.&lt;br /&gt;
Deine Arme schlagen ins Leere, deine Tritte werden federnd vom Sand empfangen, deine Schreie verhallen im staubigen Himmel. Du wirfst dich auf den Boden. Da! du sp&amp;uuml;rst einen Schmerz in deinen Beinen, dein Gesicht am Boden, Sand knirscht zwischen deinen Z&amp;auml;hnen. Du spuckst voller Wut in aus und w&amp;uuml;nschst mit kr&amp;auml;chzendem Geheule die ganze Welt zur H&amp;ouml;lle. Doch sie geht nicht. Tr&amp;auml;nen der Wut und der Verzweiflung vermischen sich mit den Sandk&amp;ouml;rnern zwischen deinen Z&amp;auml;hnen. Du w&amp;uuml;nschtest es w&amp;auml;re Gift das dich von deinem Elend erl&amp;ouml;sen w&amp;uuml;rde, doch niemand erh&amp;ouml;rt deine Gebete. Du bist nur noch ein erb&amp;auml;rmliches kraftloses B&amp;uuml;ndel nacktes Fleisch das sich zuckend und schluchzend im Sand w&amp;auml;lzt. Nach Tagen des Wahnsinns f&amp;auml;llst du in einen dunklen unruhigen Schlaf.</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
    <dc:subject>surreal</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 E330</dc:rights>
    <dc:date>2004-06-03T21:55:33Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://e330.twoday.net/stories/230316/">
    <title>Manchmal, wenn ich mich...</title> 
    <link>http://e330.twoday.net/stories/230316/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;40&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/e330/images/dali.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
Manchmal, wenn ich mich des Lebens m&amp;uuml;de f&amp;uuml;hle, h&amp;auml;tte ich gerne einen Gott, eine G&amp;ouml;ttin an ich bedingungslos glaubte, eine Macht der ich mein Schicksal in die H&amp;auml;nde legen k&amp;ouml;nnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K&amp;ouml;nnte ich doch nur daran glauben das die Welt gut ist, dass jedes Leben und jede Handlung, einfach Alles genauso sein muss, wie es ist. Dass jeder Mensch mit all seinen Gef&amp;uuml;hlen, jede Bombe mit ihrer ganzen Zerst&amp;ouml;rungsmacht, jeder Grashalm in seiner Unscheinbarkeit, jeder Blick und jedes Ger&amp;auml;usch seinen Sinn und Zweck hat.&lt;br /&gt;
Dass es einen Plan gibt dem alles folgt, der zu einem Ziel f&amp;uuml;hrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin ich damit gestraft, dass ich jede meiner formulierten Wahrheiten hinterfragen und irgendwann wieder verwerfen muss?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hat jeder Mensch einen guten Kern?&quot; &lt;br /&gt;
&quot;Ja.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Kann mann diesen Kern eines Menschen zerst&amp;ouml;ren?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Hat jeder Mensch einen guten Kern?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Nein.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zweifel die sich in meinen Kopf einschleichen: &quot;Dein Leben ist nur inszeniert, jeder weiss es ausser Dir.&quot; - &quot;Jemand liest deine Gedanken.&quot; - &quot;Deine Gedanken beeinflussen die Wirklichkeit.&quot; ... zehren am Vertrauen zu meinem Weltverst&amp;auml;ndniss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebe ich am Rand des Wahnsinns?&lt;br /&gt;
Lebt die Menschheit am Rand des Wahnsinns?</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
    <dc:subject>inside</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 E330</dc:rights>
    <dc:date>2004-05-31T23:34:59Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://e330.twoday.net/stories/169892/">
    <title>Elefantenblau</title> 
    <link>http://e330.twoday.net/stories/169892/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;40&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/e330/images/elefantenblau.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schwere Blau der noch jungen Nacht lastet auf mir.&lt;br /&gt;
Wie ein dunkelblaues Elefantenbaby das sich weich und schwer auf meiner Brust niedergelassen hat um sich auszuruhen und sich von meinen schweren Atemz&amp;uuml;gen in den Schlaf wiegen zu lassen.</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
    <dc:subject>inside</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 E330</dc:rights>
    <dc:date>2004-03-20T00:39:31Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://e330.twoday.net/stories/172810/">
    <title>Augen auf</title> 
    <link>http://e330.twoday.net/stories/172810/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;40&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/e330/images/augeauf.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ich blicke in den Spiegel.&lt;br /&gt;
Bis mir jemand sagte ich h&amp;auml;tte gr&amp;uuml;ne Augen habe ich gedacht sie w&amp;auml;ren braun.&lt;br /&gt;
Jeder meiner Gedankeng&amp;auml;nge, der sich mit dieser Problematik auseinandersetzt endet in der gleichen Unsicherheit in der er gestartet ist. Ein gedanklicher Orientierungslauf der, ohne Karte und Kompass, hoffnungslos scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blick in den Spiegel sagte mir heute: Aussen ein unauff&amp;auml;llig trauriger grau-blauer Kreis gefolgt von einem &amp;Uuml;bergang der durch leichtes gr&amp;uuml;n streift und je nach Licht schon fast gelb schimmert und abschliessend gegen das Schwarz hin mit einem r&amp;ouml;tlichen Ocker endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SOllte ich von jetz an meine Augenfarbe als Blau-Gr&amp;uuml;n-Braun bezeichnen? Undefinierbar? Kommt-ganz-draufan? Alles nicht so &amp;uuml;berzeugend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich wieder zu der unvermeidlichen Lichtung der farblichen Verwirrung f&amp;uuml;hrt.</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
    <dc:subject>details</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 E330</dc:rights>
    <dc:date>2004-03-23T21:55:48Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://e330.twoday.net/stories/170312/">
    <title>Strassen der Nacht</title> 
    <link>http://e330.twoday.net/stories/170312/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;40&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/e330/images/surreal.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Es ist Nacht. Die Strassen, nass von Regen, reflektieren Lichter von Strassenlaternen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tram ist voll. Wir sind zu dritt unterwegs. Einer meiner Begleiter, er hat dunkles Haar, hat auf einer Art Sessel mit ungew&amp;ouml;hnlich hohen Armlehnen Platz gefunden. Er bietet mir an, mich auf seinen Schoss zu setzen, was ich dankbar annehme. Ich geniesse die k&amp;ouml;rperliche N&amp;auml;he.&lt;br /&gt;
Pl&amp;ouml;tzlich wird mir bewusst, dass ich gar kein Billet gel&amp;ouml;st habe und schlagartig verdr&amp;auml;ngt eine penetrante Unbehaglichkeit das Wohlsein.&lt;br /&gt;
Ich verlasse das Tram an der n&amp;auml;chsten Station um das Vers&amp;auml;umte nachzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Station mit ihren &amp;uuml;berdachten Traminseln wirkt, sp&amp;auml;rlich beleuchtet, wie eine Oase im Schwarz der Nacht. Ich gehe auf dem rechten Trottoir einer leicht absch&amp;uuml;ssigen Strasse auf die Oase zu, die ein St&amp;uuml;ck die Strasse runter, auf der linken Seite, liegt. Die Gegend ist fast g&amp;auml;nzlich verlassen.&lt;br /&gt;
Einige Meter weiter unten kauert R. hinter einem Busch. Er lauert jemandem auf. Ich weiss: Er will denjenigen erschiessen und ich muss ihn daran hindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R. steht in der Mitte der Strasse, in einer Hand eine Knarre, die Arme entspannt herunterh&amp;auml;ngend. Er schaut mich an.&lt;br /&gt;
Meine H&amp;auml;nde halten entschlossen eine Waffe. Sie ist auf ihn gerichtet. Ich muss ihn daran hindern einen Menschen zu erschiessen. Wir beide wissen das. Er schaut mich unverwandt an.&lt;br /&gt;
Ich ziele auf die Beine, hoffe, dass ich treffe (schliesslich habe ich noch nie geschossen) und dr&amp;uuml;cke ab.&lt;br /&gt;
In seinem Knie klafft ein schwarzes Loch, kugelrund. Sekundenbruchteile sp&amp;auml;ter str&amp;ouml;mt Blut aus der Wunde wie Wasser aus einem Gartenschlauch.&lt;br /&gt;
Das wollte ich nicht. Ich wollte ihn nicht verletzen.&lt;br /&gt;
Jetz renne ich zu ihm und dr&amp;uuml;cke meine H&amp;auml;nde fest auf die Wunde um das Blut zu stillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine H&amp;auml;nde lassen los. Sie haben seine Hand gedr&amp;uuml;ckt. Er blickt mich an und sagt in einem beruhigenden Tonfall, fast als w&amp;uuml;rde er mit einem Kind reden: &quot;Es war nur ein Streifschuss.&quot; &lt;br /&gt;
Mein Blick fixiert seine Hand, die rosa Fleischwunde. Es ist kein Blut zu sehen.&lt;br /&gt;
Nur ein Streifschuss!</description>
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Als mein Blick zuf&amp;auml;llig durchs Fenster fiel sah ich sie. Sie sass in einem Fenster des gegen&amp;uuml;berliegenden Hauses. Sass einfach da und starrte mich an.&lt;br /&gt;
Das eine Auge das sie offensichtlich au mich gerichtet hat l&amp;auml;sst mir keine Ruhe.&lt;br /&gt;
Immer wieder zieht es meinen Blick zu dem gekippten Badezimmerfenster mit der weiss-orangen Plastikente.</description>
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