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    <title>E330 (Rubrik:inside)</title>
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    <dc:publisher>E330</dc:publisher>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
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    <title>E330</title>
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  <item rdf:about="http://e330.twoday.net/stories/758495/">
    <title>Gebet</title> 
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    <description>Hab keine Religion, keine Werteskala, keine Ahnung von richtig und falsch. Sag mir an was kann ich mich festhalten? Der Sturm tobt um mich herum. Meine Gef&amp;uuml;hle verunsichern mich. Ist meine Seele wie eine leere Schale um einem h&amp;ouml;heren Willen zu folgen? Habe ich mich auf dieser Welt verirrt?</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
    <dc:subject>inside</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 E330</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-12T19:03:06Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://e330.twoday.net/stories/489587/">
    <title>Z&amp;auml;hnegeputzt sass sie...</title> 
    <link>http://e330.twoday.net/stories/489587/</link>
    <description>Z&amp;auml;hnegeputzt sass sie da auf ihrem zu grossen B&amp;uuml;rostuhl. Die Beine &amp;uuml;bereinandergeschlagen und auf den Monitor starrend. Aber da stand nicht etwa der Sinn des Lebens, ausgespuckt von einem Chatbot des einundzwanzigsten Jahrhunderts, nein nicht mal das Internet lief. Sie sass einfach nur da und starrte. Vielleicht schmort ihr Hirn schon, mag das P&amp;auml;&amp;auml;rchen von gegen&amp;uuml;ber denken, dass w&amp;auml;hrend dem Essen immer mal wieder einen Blick durch das K&amp;uuml;chenfenster hin&amp;uuml;berwarf um zu kontrollieren ob sie immer noch da sass. Und sie sass noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Gedanken kann man nicht sehen. Sie flogen nur so durch ihre Synapsen. Aus Hoffnung errichteten sie ein Luftschloss, von Glyzinien &amp;uuml;berwuchert stand es mitten auf  einer kleinen wilden Insel. An den Fahnenmasten flatterten moosgr&amp;uuml;ne Flaggen und um die T&amp;uuml;rme flogen bunte Vogelscharen, im Chor sangen sie Lieder von Liebe und Gl&amp;uuml;ck. Doch konnte sie nicht alle Zeifel im Zaum halten. Unter gnadenlosen Attacken brach das Schloss schliesslich nach einem kurzen Gefecht in sich zusammen. Die V&amp;ouml;gel waren zum singen, nicht zum k&amp;auml;mpfen ausgebildet worden. &lt;br /&gt;
Schon flogen die Gedanken weiter, formierten sich im freien Fall zu Kindheitserinnerungen: Wie zitterte sie doch damals an der Kasse der Quartierladens vor Angst, die zwanzig Rappen k&amp;ouml;nnten nicht genug Geld sein um das R&amp;ouml;llchen mit den kleinen farbigen Zuckerpl&amp;auml;ttchen zu kaufen. Es hat gereicht.&lt;br /&gt;
Die Gedanken l&amp;ouml;sen sich auf und formieren sich neu. Nun malen sie Weltbilder, im Stile von Miro und bunt wie die alternativen Marktst&amp;auml;nde mit ihren Batikt&amp;uuml;chern. Abstrakt malen sie existierende Allmacht, freien Willen und blindes Vertrauen. Doch der tosende Krieg zwischen Vernunft und Fantasie fordert Kriegsopfer, die Bilder brennen lodernd auf den Ruinen des Luftschlosses. &lt;br /&gt;
Weiter ziehen die Gedanken, wandern durch die Landschaft meines Lebens. Mit Rotstift markieren sie jede Unstimmigkeit bis ich den roten Faden nicht mehr finde. Hinterr&amp;uuml;cks bespringt mich die Verzweiflung und dr&amp;uuml;ckt mir die Luft aus den Lungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das P&amp;auml;&amp;auml;rchen gegen&amp;uuml;ber ist schon lange Schlafen gegangen. Nur noch ganz selten fahren Autos durch die Strasse und erg&amp;auml;nzen das Gekr&amp;auml;chze aus dem Radio mit einem kurzen Rauschen. Es ist Nacht.</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
    <dc:subject>inside</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 E330</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-26T22:20:12Z</dc:date>
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    <title>Die Hoffnung in meinem Herzen...</title> 
    <link>http://e330.twoday.net/stories/465036/</link>
    <description>Die Hoffnung in meinem Herzen ist gestorben. Mit der Vorahnung auf Ungl&amp;uuml;ck und Schmerzen reisst schon das Verlieben eine Wunde in mein Herz.&lt;br /&gt;
Er hat sicher eine Freundin die er, mann-gerecht, einfach nicht erw&amp;auml;hnt. Verknallt sich in eine meiner Freundinnen oder ignoriert meine sch&amp;uuml;chteren Ann&amp;auml;herungsversuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Funken Hoffung der mir zwangsweise noch bleibt wird nur von der Vernunft aufrechterhalten: Nein, es ist nicht Gottes Plan, dass du einsam  und als Jungfrau sterben wirst. Es hat sich nicht die ganze Welt verschworen und lacht hinter deinem R&amp;uuml;cken &amp;uuml;ber dich.&lt;br /&gt;
Auch du kannst dein Gl&amp;uuml;ck in der Liebe finden.&lt;br /&gt;
&quot;Haha, wer&apos;s glaubt!&quot; t&amp;ouml;nt es dumpf aus dem Bauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdammt. Warum?&lt;br /&gt;
Warum weiss ich nicht wie es ist am Morgen neben einem Geliebten aufzuwachen. Warum habe ich noch nie jemanden in der Metro gek&amp;uuml;sst. Warum weiss ich nicht wie es ist wenn jemand meinen Bauch liebkost. Warum will mich nie der Mann den ich will?</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
    <dc:subject>inside</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 E330</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-09T00:00:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://e330.twoday.net/stories/234572/">
    <title>In Momenten wie diesem,...</title> 
    <link>http://e330.twoday.net/stories/234572/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;40&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/e330/images/vene.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
In Momenten wie diesem, wird mir bewusst wie sehr ich von meiner Umwelt abh&amp;auml;ngig bin. Versagt sie mir augenscheinlich ihre Zuneigung, ihre Liebe, ihr Interesse, so f&amp;uuml;hle ich mich unn&amp;uuml;tzer als der Riss in meiner Tapete.</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
    <dc:subject>inside</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 E330</dc:rights>
    <dc:date>2004-06-06T16:13:16Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://e330.twoday.net/stories/230316/">
    <title>Manchmal, wenn ich mich...</title> 
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    <description>&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;40&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/e330/images/dali.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
Manchmal, wenn ich mich des Lebens m&amp;uuml;de f&amp;uuml;hle, h&amp;auml;tte ich gerne einen Gott, eine G&amp;ouml;ttin an ich bedingungslos glaubte, eine Macht der ich mein Schicksal in die H&amp;auml;nde legen k&amp;ouml;nnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K&amp;ouml;nnte ich doch nur daran glauben das die Welt gut ist, dass jedes Leben und jede Handlung, einfach Alles genauso sein muss, wie es ist. Dass jeder Mensch mit all seinen Gef&amp;uuml;hlen, jede Bombe mit ihrer ganzen Zerst&amp;ouml;rungsmacht, jeder Grashalm in seiner Unscheinbarkeit, jeder Blick und jedes Ger&amp;auml;usch seinen Sinn und Zweck hat.&lt;br /&gt;
Dass es einen Plan gibt dem alles folgt, der zu einem Ziel f&amp;uuml;hrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin ich damit gestraft, dass ich jede meiner formulierten Wahrheiten hinterfragen und irgendwann wieder verwerfen muss?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hat jeder Mensch einen guten Kern?&quot; &lt;br /&gt;
&quot;Ja.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Kann mann diesen Kern eines Menschen zerst&amp;ouml;ren?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Hat jeder Mensch einen guten Kern?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Nein.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zweifel die sich in meinen Kopf einschleichen: &quot;Dein Leben ist nur inszeniert, jeder weiss es ausser Dir.&quot; - &quot;Jemand liest deine Gedanken.&quot; - &quot;Deine Gedanken beeinflussen die Wirklichkeit.&quot; ... zehren am Vertrauen zu meinem Weltverst&amp;auml;ndniss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebe ich am Rand des Wahnsinns?&lt;br /&gt;
Lebt die Menschheit am Rand des Wahnsinns?</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 E330</dc:rights>
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    <title>Elefantenblau</title> 
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    <description>&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;40&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/e330/images/elefantenblau.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schwere Blau der noch jungen Nacht lastet auf mir.&lt;br /&gt;
Wie ein dunkelblaues Elefantenbaby das sich weich und schwer auf meiner Brust niedergelassen hat um sich auszuruhen und sich von meinen schweren Atemz&amp;uuml;gen in den Schlaf wiegen zu lassen.</description>
    <dc:creator>E330</dc:creator>
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