Stell dir vor, du bist in einer Wüste - nein du hast weder Durst noch ist dir heiss, darum gehts hier nicht! - jedenfalls bist da ganz alleine, um dich nur Sand, dein Blick trifft sich am Horizont nur mit Sand und Himmel!
In dir spürst du eine riesige Wut, eine Wut mit der du die Erde sprengen könntest. Jeder Baum jedes Holzscheit, ja sogar jeden Stein würdest du zerstören, wenn es sein müsste mit deinem Atem.
Doch da ist Nichts, kein Baum, kein Holzscheit, nicht mal ein kleiner Kieselstein. Dein Atem wirbelt höchstens eine Staubwoke auf an der du glaubst ersticken zu müssen.
Deine Arme schlagen ins Leere, deine Tritte werden federnd vom Sand empfangen, deine Schreie verhallen im staubigen Himmel. Du wirfst dich auf den Boden. Da! du spürst einen Schmerz in deinen Beinen, dein Gesicht am Boden, Sand knirscht zwischen deinen Zähnen. Du spuckst voller Wut in aus und wünschst mit krächzendem Geheule die ganze Welt zur Hölle. Doch sie geht nicht. Tränen der Wut und der Verzweiflung vermischen sich mit den Sandkörnern zwischen deinen Zähnen. Du wünschtest es wäre Gift das dich von deinem Elend erlösen würde, doch niemand erhört deine Gebete. Du bist nur noch ein erbärmliches kraftloses Bündel nacktes Fleisch das sich zuckend und schluchzend im Sand wälzt. Nach Tagen des Wahnsinns fällst du in einen dunklen unruhigen Schlaf.
Hr.Sargnagel meinte am 4. Jun, 19:07:
wow
also ich glaub ich muss ein kompliment an deinen Surrealismus abgeben ... sehr ... schön in szene gesetztich glaub ich kanns nachvollziehen ...
=)
E330 antwortete am 4. Jun, 23:33:
...
danke... manchmal kann ich mich gut abreagieren mit schreiben...
Hr.Sargnagel antwortete am 4. Jun, 23:35:
ja...
kommt mir bekannt vor ;) doch dieses schiftstück lässt alles meinige im schatten stehen *g*
E330 antwortete am 4. Jun, 23:57:
langsam
jetz werd ich langsam rot ;-)(und langsam muss ich mir mal deine texte anschauen)