vidadaismus
Was sind die Menschen nur lächerlich, wie sie durch die Strassen stolzieren. Das wichtigste in Ihrem Leben sind sie selbst. Der durchschnittliche Mensch denkt in seinem Leben nur einige wenige, an den Fingern abzählbare, Male darüber nach wie unwichtig er eigentlich ist.
Mir ist übel von der ganzen Wichtigtuerei. Die ganzen aufgeblasenen Schwätzer, platzen sollen sie. Wenn es im Leben darum geht wer besser angeben kann, wer seine Meinung am lautesten und überzeugendsten darlegt, ohne dabei etwas vom Thema zu verstehen. Was ist das für ein Leben? Keines das mir lebenswert erscheint. Kann ich nicht einfach Ich sein? Kann ich denn nicht ehrlich auch meine Zweifel eingestehen ohne dabei weniger ernst genommen zu werden? Es kann wirklich schwierig sein sich selbst zu sein in dieser Gesellschaft.
Mir ist ehrlich übel, das ganze Getue schlägt mir auf den Magen.
Mir ist übel von der ganzen Wichtigtuerei. Die ganzen aufgeblasenen Schwätzer, platzen sollen sie. Wenn es im Leben darum geht wer besser angeben kann, wer seine Meinung am lautesten und überzeugendsten darlegt, ohne dabei etwas vom Thema zu verstehen. Was ist das für ein Leben? Keines das mir lebenswert erscheint. Kann ich nicht einfach Ich sein? Kann ich denn nicht ehrlich auch meine Zweifel eingestehen ohne dabei weniger ernst genommen zu werden? Es kann wirklich schwierig sein sich selbst zu sein in dieser Gesellschaft.
Mir ist ehrlich übel, das ganze Getue schlägt mir auf den Magen.
E330 - am Dienstag, 12. April 2005, 00:10 - Rubrik: vidadaismus
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Das Leben spielt den Menschen Streiche, manche fallen hin und manche davon schlagen sich dabei schmerzhaft ein Knie auf. In seltenen Fällen kommt es zu Genickbrüchen, ob die beabsichtigt waren oder nicht? Das Leben muss sich vor niemandem für seine Taten rechtfertigen. Es tut und lässt was es will, Männer verlieben sich in Frauen die andere Männer lieben, Frauen lieben Männer, Männer Männer oder Frauen Frauen. Glücklich oder unglücklich leben sie weiter oder brechen sich das Genick.
So leben wir und lassen leben, oft nehmen wir auch Leben, nur müssen wir uns absurde Rechtfertigungen überlegen oder werden gejagt und womöglich wird uns dann unser Leben genommen von Leuten die sich eine bessere Rechtfertigung erfunden haben.
So leben wir und lassen leben, oft nehmen wir auch Leben, nur müssen wir uns absurde Rechtfertigungen überlegen oder werden gejagt und womöglich wird uns dann unser Leben genommen von Leuten die sich eine bessere Rechtfertigung erfunden haben.
E330 - am Mittwoch, 5. Januar 2005, 22:32 - Rubrik: vidadaismus
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Gibt es eine Kartographie eines Lebens? Punkte an denen gewisse Taten einfacher zu vollbringen sind? Punkte an denen gewisse Worte leichter über die Zunge gehen?
Momente, Orte an denen unsichtbare Hindernisse die immer da waren und die du trotzdem nie bemerkt hast plötzlich verschwunden zu sein scheinen?
Gibt es Punkte auf der Landkarte deines Lebens an die du nur einmal kommst? Die, wenn du sie dann nicht nützt unwiderruflich vorbei sind?
In meiner Fantasie sind diese Punkte Berge und Hügel, wenn du genau auf dem Höhepunkt abspringst dann kannst du ein kleines Stück fliegen. Du gleitest einfach durch die Luft - jetzt nur nicht nervös werden, weil deine Füsse den Boden nicht mehr berühren, geniesse die Leichtigkeit des Moments, er wird schnell genug vorbeisein. Du wirst wieder landen, den festen Boden unter deinen Füssen spüren und wahrscheinlich nicht glauben was du soeben erlebt hast und es bald wieder vergessen.
Leider übergeht man solche Punkte oft unbewusst. Du spürst dann wie deine Schritte fast unmerklich leichter werden, vielleicht gleitest du schon fast über den Boden, aber da du dich nicht abstösst passiert weiter nichts und du gehst weiter, dem Pfad deines Lebens folgend, durch Täler und - wer weiss - über Hügel und - ganz selten auch - über Berge.
E330 - am Sonntag, 6. Juni 2004, 23:19 - Rubrik: vidadaismus
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